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Coloray und die Unbekannte

 

                                                    

Genau kann ich es schon nicht mehr sagen, wann Richard zu meinem Hobby gestoßen ist. Aber es wird so im Jahre 1973 gewesen sein. Jedenfalls begann damals eine recht intensive Zusammenarbeit.

Auch Richard zeichnete eine Landkarte und integrierte glaube ich drei oder vier Sprachen. Soviel ich weiß, Englisch sowieso, dann Spanisch und glaube Russisch. Coloray liegt südwestlich von Epratien. Obwohl wir beide erst so um die vierzehn, fünfzehn Jahre jung waren, unterhielten wir uns viel über Umweltschutz. Umweltprobleme beschäftigten uns sehr. Aber auch über Wirtschaftliche- Zusammenhänge unterhielten wir uns beide oft stundenlang. Es war interessant. Irgendwie haben wir aber beide nie genügend Zeit gefunden, um all unsere Ideen auf Papier zu bringen. Ich hatte ja auch angefangen eine Zeitung zu kreieren. Richard hatte seine Coloray- News und ich meine EPRAT. Ziel dieser Zeitungen war unter anderem auch einige Dinge auf Papier festzuhalten. Ja oft denke ich mir: Wenn wir damals schon den Computer gekannt hätten!! Wie wäre das wohl rausgekommen???

 

Mit HWA, RSP und so weiter, versuchten wir beide unseren Bildern konkrete Formen zu geben. Das war nicht immer leicht und endete, wie gesagt, in oft langen Diskussionen. Aber es machte eine Menge Spaß. Ich weiß noch, wie wir uns beide gegenseitig entschuldigten, wenn vielleicht die Zeitung nicht pünktlich erscheinen konnte oder sogar gar nicht. Für viele Dinge war Richard einfach der geeignete Mann. Sein damals schon sehr großes Wissen, sein Ehrgeiz ließen sogar solche Dinge entstehen wie eine Klimakarte meines Landes. Ich sagte ihm einfach, wie ich es mir vorstellte und da sagte er dann: Also, das wäre ein Kontinentales- Seeklima usw. Zum großen Teil werde ich heute diese Klimakarte übernehmen.

Dann waren da sicher unsere beiden Weltmeisterschaften, die wir im Fußball ausgetragen haben. Jeder hatte eine genaue Vorstellung von den Mannschaften. Bei mir ging es ja sogar so weit, dass ich für einige Mannschaften die elf Namen der Spieler hatte. Wir trugen diese Weltmeisterschaften auf dem „Töggelikasten „aus. Ich war damals ein ziemlich guter Spieler auf diesem Gerät und ich muss schon sagen, dass Richard einen ziemlich schweren Stand hatte. Wir spielten am Boden und hatten dabei in unserer Fantasie sogar das Stadion vor unseren Augen. Ich war sehr froh mit meinem Hobby nicht mehr allein zu sein. Was uns beide, Richard und mich auch verband, ist die gegenseitige Telepathie.

Obwohl dies nun schon lange her ist. Ich binde heute noch sein Coloray in meine Welt ein. Das wird sich dann besonders auf der Karte äußern, irgendwann einmal, wenn ich die Schifffahrtslinien aufzeichne.

Oder dann eben mit der Klimakarte. Durch meinen Wegzug und ich glaube aber auch schon vorher, trennten sich unsere Wege. Aus der Ausstellung oder auch aus dem Relief ist leider nie etwas geworden. Ein Bekannter Richards hätten das im Sinn gehabt. Aber ich bin sehr froh darüber diese Zeit mit Richard geteilt zu habe. Doch Coloray und Epratien stehen nicht allein da.

Die große Unbekannte wäre dann im Süden von Epraten. Das wäre dann nicht nur ein kleiner Teil wie Esland oder auch Coloray, nein das wäre dann schon ein größerer Kontinent. Gedacht ist es aus vielen Gründen. Irgendwann einmal, ich selbst werde es wohl nie erleben, wird meine Karte zu Ende gezeichnet sein. Irgendwann einmal hat vielleicht jemand Anderes Lust weiter zu Zeichnen. Jemand mit neuen Ideen. Zeichen. Wer das sein mag, ich weiß es natürlich nicht. Das ist einer der Gründe. Dann natürlich reicht sehr wahrscheinlich ein Land selbst nicht aus, um genügend zu produzieren. Auch schon von der Vielfalt her gebe es Probleme. Vielleicht ist dieser Kontinent aber auch völlig leer und wäre zu entdecken. Wie ein neues Amerika vielleicht. Ich gebe diesem Kontinent extra keinen Namen. Bis heute weiß ich noch nicht so recht, wie ich das anstellen soll. Einmal war die Abkürzung UK da. Aber das steht ja in unserer Welt schon für etwas. Aber irgendetwas wird sich schon noch ergeben. Vielleicht werde ich mich aber auch irgendwann einmal ganz anders entscheiden. Vielleicht werde ich diesen Kontinent gar nie mehr erwähnen. Da muss ich selbst noch meine Fantasie spielen lassen. Aber auch aus anderen Gründen soll es noch einen weiteren Teil geben. Wo wollen denn all die Leute hin? Wohin in die Ferien? Was ist mit der Kultur usw.? Aber ich will das jetzt bewusst stehen lassen. Denn was für Fragen entstehen dann noch? Fragen der Religion, der Rassen. Ein Wirrwarr würde entstehen wie ja auch schon auf unserer Erde. Ein Wirrwarr der uns heute schon genügend Probleme macht. Ja, es ist eine verzwickte Sache. Und eigentlich will ja jeder sein Recht haben. Jeder weiß es besser als der andere.

Ein endloses, auf Bärndeutsch gesagt, Gstürm.

Nun aber zum Schluss, bevor ich mich total in ganz andere Themen verzettele, denke ich einfach, dass Esland zu klein wäre, um allein zu überleben. Vielleicht auch zu einsam und verloren wäre. Unterschiede sind wichtig. Verschiedene Ansichten und Macharten tun gut, doch alles in den Grenzen der Vernunft und Maß.

Esland und die Erdenmenschen

 

 

Kann sein, dass Du lieber Leser, schon lange über mein Hobby gelacht hast. Vielleicht sogar sehr herzhaft. Ich mag es Dir auch von Herzen gönnen. Es kommt daher, weil ich mir das auch etwas gewohnt bin. Doch nun wirst Du vielleicht einen Lachanfall bekommen, bei den nächsten Zeilen. Ich glaube an Außerirdische. Ich denke nicht, dass wir die Einzigen sind, in diesem großen Weltall. Irgendwo wird es noch anderes Leben geben. Vielleicht auch Menschen, so hoffe ich, die einiges weiter sind als wir. Warum sollten es nicht die Esländer sein? Na gut. Die „Große „gemeinsame Aufgabe der Esländer ist ein Besuch mit Raumschiffen, hier auf unserer Erde. Außerhalb von Gan befindet sich das Esländische Raumfahrt und Salateliten Zentrum. Es ist ein riesiges Gelände. Hier wird alles für die Raumfahrt gebaut, was dazu nötig ist. Um Willkür zu vermeiden, sind nur eingeschriebene Betriebe von außerhalb, daran beteiligt. Besonders, weil von den Produkten höchste Qualität verlangt wird. Zuverlässigkeit und eine besonders gute Zusammenarbeit. An diesem Ort wurden alle Außenstationen gebaut. Alles was sich im „Raum „herumbewegt, wurde hier konstruiert und ins Weltall geschossen. Esland hat schon lange Bemannte Außenstationen. Es Leben und Arbeiten Menschen dort.

Ich denke nicht, dass wir so weit kommen müssen um Landwirtschaft außerhalb unserer Atmosphäre, zu betreiben. Es ist ja Platz und Energie genug auf der unseren Planeten vorhanden.

Vielleicht braucht es aber Zwischenstationen, um sich weit im All bewegen zu können. So wie wir heute die Tankstellen haben. Vielleicht ist aber auch eine Überwachung und Steuerung einer solchen weiten Reise nur von Außenstationen im Weltall möglich. Jedenfalls werden im RSP Raumschiffe gebaut. Deren fünf an der Zahl. Auf jedem unserer Kontinente hier auf Erden, wird vielleicht eines Tages, ein Raumschiff aus Esland- Coloray landen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Es soll nicht eine Mission sein, die der Erde den Frieden bringen soll. Auch fallen da keine Heilige auf uns herunter. (Vielleicht waren SIE ja auch schon einmal da!!)  Ich bin sicher, dass auch nicht irgendwelche Besserwisser uns hier besuchen werden. Es soll ja ein Besuch sein. Also, ein Austausch von Meinungen und Erfahrungen. Ich sehe zwar schon Ansätze von Veränderung hier auf unserer Erde, aber diese Kleinigkeit wird in Zukunft nicht mehr reichen. Fast schon mit einer Ungeduld hofft man hier darauf, dass die beiden Polkappen schmelzen, um ja noch mehr Energie zu verbrennen, wie wir es bis anhin getan haben. Kann sein, dass unsere Erde bald einmal im Dreck erstickt.

Der Besuch sollte also ein Austausch von Meinungen und Erfahrungen sein. Ich bin mir aber auch sicher, dass die Mission keine Menschen von der Erde mitnehmen wird. Ich denke auch, dass der weitere Kontakt so aufgebaut wird, dass die Menschen hier auf der Erde nicht rausfinden werden, woher diese Esländer und Colorayaner herkamen. Die Gründe dazu kann man sich ja denken.

Das RSP dient aber noch vielen anderen Dingen. Hier wird Forschung auf absolut hohem Niveau betrieben. Diverse Entwicklungen sind vielleicht nur hier möglich. Auch nur möglich mit den Außenstationen. Da Esland nicht eine besonders große Armee unterhält, wird das RSP auch militärisch genutzt. Jetzt möchte ich aber noch auf etwas hinweisen, was mir sehr wichtig erscheint. Es ist oft schade wie unter falschem Konkurrenzdenken, Forschung und Entwicklung leiden muss. Sicher Konkurrenz kurbelt den Ehrgeiz an. Das RSP soll aber der Forschung dienen, nicht der Kapitalvermehrung. Das RSP ist deswegen ein staatliches Zentrum. Ein Zentrum, das von der Bevölkerung beider Länder unterstützt wird. Von Entwicklungen hier sollen alle profitieren. Die Resultate sollen für den Bürger erschwinglich sein. Sollte aber ein solch großes Projekt die Möglichkeit beider Länder sprengen, dann soll es aber auch nicht darum gehen, irgendwelchen falschen Stolz weiter zu finanzieren. Was hier auf Erden schon längst wieder Einzug halten sollte, soll gerade in Esland nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Geduld, Bescheidenheit und die Freunde am Tun sollten im Vordergrund sein. Ich denke mir, dass dieses Zentrum nicht gleich die Lösung aller Probleme sein kann. Die Zusammenarbeit mit allen anderen Firmen, Universitäten usw. ist wichtig, vielleicht sogar der Schlüssel zum Erfolg. 

Mit der Eisenbahn

 

 

Als Kind schon habe ich immer von der Eisenbahn geträumt. Schließlich war Lockführer sogar mein Traumberuf. Wie man weiß, ist nichts daraus geworden. Heute noch, besonders beim Einschlafen, fahre ich in Gedanken mit der Eisenbahn durch tief verschneite Landschaften. Draußen ist es bitterkalt. Drinnen warm und gemütlich. Die Landschaft zieht vorbei. Und natürlich fahre ich in Gedanken durch Esland. Meistens eben im hohen Norden. Durch Wälder hindurch. Vereiste Seen, ziehen langsam vor meinen Augen vorbei. Eine Diesellok zum einen oder eine Dampflok zum andern, ziehen mehr als nur ein paar Waagen im Schlepptau, durch die Landschaft. Irgendwo werden wir zum Aussteigen aufgefordert. Im dicken Mantel gehüllt verlassen wir unser fahrendes Heim und finden Unterschlupf in einem Hotel. Ein Holzhaus welches uns schon mit einem Kaminfeuer empfängt. Geborgenheit finden wir, wenn wir dann des Nachts gut eingepackt in den Betten liegen. Ein schwacher Lichtstrahl schleicht sich durchs Fenster rein. Große Schneeflocken verstärken noch unser Gefühl von Wärme und die Gewissheit an einem sicheren Ort zu sein. Ja so finde ich dann meinen Schlaf, wenn mich nichts anderes beschäftigt oder ärgert.

Also, rund um den Kontinent Esland schlängelt sich eine Bahnlinie. Eine Strecke nicht nur zum Vergnügen aber zur Hauptsache schon. Jeder Esländer erhält zu seiner Pensionierung eine Reise auf eben dieser Strecke. Die Strecke ist Eigentum der EB (Esländische - Bahn). 

Ihre Linienführung ist klar, sobald ich mit meinen Zeichnungen weiter fortgeschritten bin. Klar, es wäre vermessen eine Eisenbahnlinie nur zum Vergnügen   zu bauen. Natürlich wird sie auch zu anderen Zwecken benutzt. Die Strecke ist ja auch so gebaut, dass sie wichtige Handelsplätze anfährt und natürlich werden bei der Umfahrung auch offizielle Strecken benutzt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Flug nach Coloray auch mit im Programm liegt. Auf dieser Reise soll man bewusst Zeit haben. Für Sehenswürdigkeiten, der Natur und für die Geschichte.

Das Wagenmaterial wird aber schon nur für diese Fahrten benutzt. Ich stelle mir vor wie etwa alles im Stil eines Orientexpresses darstellt. Auch wäre es sicher romantisch die Loks nur unter Dampf fahren zu lassen. Klar ist ja auch, dass nicht nur Pensionisten auf dieser Linie fahren dürfen. Beliebt ist diese Reise auch für Hochzeiten oder andere Anlässe. Nicht gedacht ist es für die alltäglichen Fahrten zur Arbeit usw.

Es soll eine Zeitreise sein. Eine Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft. Höhepunkt ist für manchen vielleicht die Schönheit der Natur im hohen Norden zu bewundern. Für andere ist es vielleicht der Flug nach Coloray, oder die Einfahrt in die größte Stadt Eslands nach Gan.

Eine besondere Gegend

 

Es steht ja nirgends geschrieben, dass die Bürgerliche Form des Lebens und der Gesellschaft die alleinige Richtige ist. Ich denke, dass sich unsere Gesellschaft vielleicht einmal damit festfährt. Klar, die Schweiz ist denkbar klein um Freiräume für andere Gesellschaftsformen, im größeren Ausmaß, zu haben. Trotzdem, vielleicht einmal. Epratien sollte aber solche Freiräume haben. Ich denke mir, dass dies sehr wichtig ist. Ein solcher Freiraum ist die Gegend im Dreieck Beglau, Scheefaritz und Packenheim. Hier sollte umgesetzt werden können, was in anderen Teilen Epratien`s nicht, oder doch nur teilweise möglich ist. Freiraum für Andersdenkende, Künstler die hier ihre Inspiration holen können. Für Menschen die Ausbrechen wollen aus der normal bürgerlichen Welt usw. Ich meine damit natürlich nicht ein großer Drogenplatz. Nicht das ich ja etwas gegen Drogen habe. Jedem Menschen seine Sache. Drogen sollen dort vielleicht auch nicht verboten sein. Es ist dann Sache der Menschen vor Ort dies zu entscheiden. Ich meine eher einen Platz wo Leute eine eigene Form des Lebens suchen können. Leute die eine ganz andere Architektur bevorzugen. Leute die anders Wohnen möchten als einfach in Betonbauten. Leute die sich nicht einfach zufrieden geben mit vier Wochen Ferien und einem Auto. Vielleicht würde eben dort das umgesetzt, was die Achtundsechziger- Generation versuchte. Ich will ja nicht sagen die 68 Jahre sind gescheitert. Vielleicht wäre es aber besser gewesen, nicht von allen zu Verlagen wie man Leben sollte. Ich meine auch nicht die Anarchie solle dort ihren Platz haben. Ich denke mir einfach, dass es die Toleranz eines Landes erlauben soll, auch anderen Gruppierungen ihren Platz zu geben. Nicht aus Hochmut oder irgendwelchen Ambitionen. Nein aus Selbstverständlichkeit und Achtung vor einem freien Geist. Nicht gemeint ist natürlich damit, dass anders Denkende in Epratien damit ausgeschlossen wären. Dieser Gedanke soll nicht ein Abschieben sein.

Ich stelle mir vor, dass es natürlich auch in dieser Gesellschaft so etwas wie Gesetzte braucht. Man kann natürlich nicht ein Haus derartig verrückt

bauen, dass der Liebe nachdenkender Herr Nachbar in der Tonne bald von Dachziegeln erschlagen wird. So geht’s natürlich auch nicht. Es soll aber dort auch nicht eine Gesellschaft entstehen, die nur noch nach Gesetzen lebt und damit eine eingesperrte Freiheit erlebt, ähnlich wie das in Amerika in Celebration der Fall ist. Ich denke mir das es ein Platz sein soll wo sich Leute mit anderen Ideen austoben können. Eine Gesellschaft in der Toleranz, Demut und andere höhere Werte nicht nur einfach ein Lippenbekenntnis sind. Kein Platz sollte dort aber sein für Menschen die wieder nur Machtgelüste ausleben wollen. Leute die irgendeinem Religionswahn verfallen sind. Ich denke mir, dass dort viele kleine Gruppen an einer Sache arbeiten, nämlich: So frei wie nur möglich zu sein und in der nur größten Toleranz ein Leben nach ihren Ideen und Gedanken zu führen. Nicht Ideale, sondern Gruppen wie auch Einzelgänger sollen dort ihr Leben gestalten können. Vielleicht ist das alles ein Traum, aber warum soll er nicht wahr werden. Sind wir nicht alle irgendwie auf der Erde um unsere Träume wahr werden zu lassen?? Diese Gegend soll natürlich auch einen Namen haben. In Epratien soll dieser Teil PENAUTSLAND heißen. Viele Erdnüsse ergeben auch einen Sack. Penautsland besteht schon seit 1976.Der Gedanke ist mir aber schon beim Zeichnen der erweiterten Karte gekommen. In Penautsland findet ja alle Jahre ein großes Popfestival statt, welches ja schon Tradition hat. Natürlich will man damit einiges erreichen. Es ist aber zur Hauptsache eine Einladung an die Esländer die wiederum in ihrer Welt leben. Es soll damit ein Austausch stattfinden. Natürlich ist es nicht verboten Penautsland jederzeit zu besuchen. Das Popfestival findet in Storrolock statt.

Mir hat die Gesellschaft, hier in meinem Leben in der Schweiz gezeigt, dass am Anfang Ideen, bei denen die Gesellschaft zuerst sehr großes Misstrauen hatte, später einmal als ganz normal aufgenommen wurden. Siehe zum Beispiel der Trend zur Bioernährung oder überhaupt zum Biobauern. Man kann auch den Computer nehmen. Dies ist ja auch in Köpfen von ehemaligen 68ziger entstanden. Oder viele Kunstrichtungen. Solche Dinge brauchen Freiheit und einen Platz, wo man es versuchen kann. Das sind meine Gedanken zum Penautsland.

Die Amnut Städte

 

Das eigentliche Zentrum der Amnut- Städte ist Dorfheim. Wobei „Dorf „schon nicht mehr so stimmt. Amnut hat keinesfalls etwas mit „Armut „zu tun. Amnut könnte vielleicht in der Sprache der Esländer heißen „: Am Grund „. Oder zu den Gründen oder dem Ursprünglichen. Um solches und ähnliches geht es auch bei dieser Idee. Hauptstraßen oder sogar Autobahnen führen nur immer bis vor den Toren von Amnut Städten und Dörfern. Keine Hauptader schießt sich durch eine solche Gemeinde. Ausgenommen ist dabei die Eisenbahn. Dies soll nicht etwa ein Hass sein gegen das Auto. Im Gegenteil, auch in diesen Gemeinden fahren Autos.

Private Elektromobile und natürlich der Öffentliche- Verkehr. In diesen Städten soll Umweltschutz nicht nur einfach ein Lippenbekenntnis sein, sonder auch umgesetzt werden. Wie immer meine ich das nicht stur und in allen Extremen. Wie immer meine ich auch das mit der nötigen Toleranz. Auch ein Grüner- Heini kann einem sehr auf die Nerven gehen.

Doch der Gedanke ist schon Öko. Hier soll schon nicht nur versucht werden. Eine Stadt, ein Dorf soll es sein in dem man nicht zu Tode getrampelt wird. Eine Stadt die nicht bis zum Himmel stinkt. Menschen sollen dort leben die sich Ihrer Verantwortung gegenüber Menschen und Natur bewusst sind. Eine Stadt in der nicht nur das Zentrum eine Fußgängerzone ist. Wo Menschen in den Untergrund verdammt werden.

Natur und Mensch. Ein Geben und Nehmen. Eine Stadt die in ihrem Zentrum das „Alte „bewahrt, aber sicher schon in den Außenbezirken hoch modern ist. Ganze Häuserwände mit Hilfe von Solarzellen Energie liefern. Menschen immer die Beste mögliche Form suchen, um die Umwelt nicht zu sehr zu belasten.

Ich könnte mir vorstellen, dass gutes, solides Handwerk in diesen Orten nach wie vor seinen Platz hat. Weil es immer noch Arbeitsplätze schafft und die Umwelt nicht immer belastet.

Einen Weg suchen, der trotz höchst moderner Technik alte Arbeitsplätze erhält und neue schafft. Vielleicht ermöglicht gerade dieser „Zwang „, dass in diesen Städten und Dörfern keine aggressiven Verbrennungsmotoren zugelassen werden, neue Möglichkeiten. Sicher ist es auch immer ein Ort des Versuchens. Des Entdeckens. Jedenfalls sind die Amnut Gemeinden ein weiterer „Versuch „. Vielleicht leben ja unterdessen alle Esländer so wie es dort vorgemacht wurde und wird. Vielleicht, in einigen Jahren oder Jahrzehnten werden wir auch hier auf der Erde so weit sein.

Granit, Der große Kratersee, Die Katastrophe

 

Der Anfang meiner Zeichnung, so zu sagen die Initialzündung, war eine Autobahnkarte von Deutschland. Ich bedaure es sehr diese Karte nicht mehr zu besitzen. Diese Karte legte zum Zeichnen den Grundstein. Natürlich wusste ich damals noch nicht, was sich da entwickeln würde. Ein Anfang war aber damit getan. Beim Zeichnen der zweiten großen Karte, waren verschiedene Ideen vorhanden. Nachdem ich mich persönlich in meinem Leben wieder etwas stabilisiert hatte, nahm ich mir vor, eine letzte große Karte zu Zeichnen. Eine Karte die genauer sein soll und auf der ich alle meine Ideen integrieren wollte. Im Geiste wandere ich, während dem Zeichnen, in den Landschaften mit. Weil ich mich in einer anderen Welt befinde, kamen mir immer neue Ideen. Es ist ja eigentlich auch nicht eine Fantasie- Welt, die ich zeichne. Ich kann ja nicht die Natur neu erfinden. Wasser schmeckt in Esland gleich wie hier. Bäume sehen auch nicht anders aus. Auch Menschen sind in Esland einfach Menschen. Ich glaube zwar an außerirdisches Leben. Doch ich glaube nicht daran, dass uns je einmal grüne Männchen begegnen werden. Schon sehr früh beschäftigte Richard und mich, die Umweltverschmutzung. Heute ist die Globale – Erwärmung unseres Planeten Tatsache geworden. Es beschäftigt die Menschheit und macht Angst. Wo steuern wir da wohl hin? Ich glaube nicht daran das wir uns Selbst Vernichten. Wir werden uns selbst irgendwie dezimieren. Terror und Krieg tragen ja schon viel dazu bei. Heute kommt die Nahrungsknappheit dazu und ich denke es werden noch andere Dinge auf uns zu kommen. Vielleicht, was ich doch sehr hoffe, kommt die Menschheit wieder einmal zur Vernunft. Sicher wird die ständige Forschung und Entwicklung viel dazu beitragen, dass die Menschheit sich vor vielen Gefahren retten kann. Doch vielleicht geschehen auch Dinge, wo wir gar nichts dagegen tun können. Unser Globus ist ein fragiles Gebilde. Immer wie mehr fallen viele Dinge in der Natur aus dem Gleichgewicht. Der Mensch trägt seit Jahrzehnten dazu bei Alles zu beschleunigen. Ich denke, wenn wir früh genug erkannt hätten was da alles geschieht, dann würde unsere Welt im Einklang sein. Die Globale Erwärmung hätte noch Hunderte von Jahren auf sich gewartet. Langsam erkennen Wir, was wir Menschen angerichtet haben. Ich denke es ist noch nicht zu spät. Es wird schwierig sein, Maßnahmen um zu setzten. Viele Gewohnheiten werden wir ändern müssen. Wenn es nicht auf freiwilliger Basis geschehen kann, wird uns nichts anderes übrigbleiben, als Dinge per Gesetzt zu verbieten. Es wird der Menschheit leichtfallen. Ich denke, in der sogenannten Zivilisierten Welt, wird es den meisten noch viel schwieriger fallen.

 

Vielleicht war es in Esland auch die Umweltverschmutzung. Auf der Karte habe ich einen See gezeichnet. Ein großer See, der sich aus einem Krater gebildet hat. Vielleicht war es in Esland ein Einschlag. Es könnte aber auch sein, dass es das feste Felsengebirge im Osten des Landes sein könnte, der in diesem Land eine gewaltige Veränderung hervorgerufen hat. Vieles ist möglich. Esland ist für mich immer eine Möglichkeit gewesen die Dinge in weiterer Zukunft zu betrachten. Meine Zeilen sollen sich dieser Zukunft widmen. Ich will auch nicht als Pessimist gelten. Für viele Leute sind meine Gedanken einfach verrückt oder einfach zu pessimistisch. Der Mensch gewöhnt sich aber schnell einmal und besonders dann, wenn ihm nichts mehr anders übrigbleibt.

Ich hoffe, dass den Menschen die Veränderungen Heute in Zukunft in positiver Erinnerung bleiben. Es wird besonders der industrialisierten Welt nicht einfach fallen. Vielleicht wird das Autofahren beschränkt sein. Oder man fährt ganz andere Autos als heute. Was wird sein, wenn nicht mehr jedes Wochenende Hunderte von Kilometern mit dem Auto zurückgelegt werden können? Wie langweilig wird es der Jugend sein, der heute schon alles zu wenig ist?

Es kann sein, dass wir hier auf Erden auf etwas zusteuern, was wir bis jetzt noch gar nicht begreifen können.

In Esland ist auf jeden Fall Etwas geschehen. Eines der drei Dinge die ich schon erwähnt habe oder auch was Anderes. Dieses Ereignis hat zu Veränderungen geführt, die uns hier auf Erden bestimmt noch bevorstehen. Es wird nicht leicht sein, diese großen Aufgaben zu bewältigen.

HWA RSP und Weitere

 

Handelsplätze anfährt und natürlich werden bei der Umfahrung auch offizielle Strecken benutzt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Flug nach Coloray auch mit im Programm liegt. Auf dieser Reise soll man bewusst Zeit haben. Für Sehenswürdigkeiten, der Natur und für die Geschichte.

Das Wagenmaterial wird aber schon nur für diese Fahrten benutzt. Ich stelle mir vor wie etwa alles im Stil eines Orientexpresses darstellt. Auch wäre es sicher romantisch die Loks nur unter Dampf fahren zu lassen. Klar ist ja auch, dass nicht nur Pensionisten auf dieser Linie fahren dürfen. Beliebt ist diese Reise auch für Hochzeiten oder andere Anlässe. Nicht gedacht ist es für die alltäglichen Fahrten zur Arbeit usw.

Es soll eine Zeitreise sein. Eine Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft. Höhepunkt ist für manchen vielleicht die Schönheit der Natur im hohen Norden zu bewundern. Für andere ist es vielleicht der Flug nach Coloray, oder die Einfahrt in die größte Stadt Eslands nach Gan.

 

Ausführung

Verpflichtung

 

Wie gesagt: Weit sind wir nicht gekommen. Wir waren weiter in unseren Köpfen, als wir auf dem Papier überhaupt sein konnten. Die Aufgabe war übermächtig. Ich weiß noch wie wir trotzdem sehr beruhigt wahren darüber, dass endlich etwas geschehen ist.  Auch sollte sich unsere Arbeit auf den Karten sichtbar machen. Die Fluglinien, die wichtigen Häfen sollten festgelegt werden und auch eingezeichnet werden. Diesen Teil werde ich sicher noch nachholen. Aber auch das kann noch einige Zeit dauern, weil ich selbst auf der Karte noch nicht so weit bin.

Mit dem RSP war es etwa das Gleiche. Das RSP war unser erster Schritt hinaus in das Weltall. Nach langer Überlegung haben wir diesen Gedanken fallen lassen und es jedem selbst überlassen. Heute ist die Raumfahrt ein eigener Teil in Esland und ich werde es noch genauer ausführen. Die ATS und SITE kann ich nicht weiter erklären. Schon die Abkürzungen zeigen auf, dass es besonders Richards Ideen waren. Ich möchte aber diese zwei Projekte unbedingt behalten, da sie sehr wichtig sind.

Heute denke ich oft: Wie wäre es wohl gewesen, wenn wir damals schon den PC gekannt hätten? Denn wir schrieben viel von Hand. Wenn eine Schreibmaschine da war, machte es die Sache zwar etwas einfacher, aber natürlich war, dass alles nicht so toll wie heute auf dieser Maschine. Vielleicht wären wir weitergekommen. Der Kommunismus und der Kapitalismus in unserer Form, waren für uns beide irgendwie nicht die richtigen Systeme. Die Leitplanke war aber schon der Kapitalismus, nur etwas anders.  Uns beschäftigte es sehr, wenn wir an sehr reiche Leute dachten und dann wieder die Armut vor unseren Augen sahen. Wir fanden das nicht richtig. Heute ist ja alles noch viel schlimmer. Vielleicht werden wir ja schon noch dazu gezwungen unser System zu überdenken. Ein ewiges Wachstum gibt es nicht. Eine gerechte Verteilung ist vielleicht die bessere Lösung. Auch was mit unseren Rohstoffen geschieht, die sind ja auch nicht endlos, beschäftigte uns sehr. Gerade in diesen Wochen des Septembers, im Jahre 2000, spüren wir ja sehr unsere Abhängigkeit sehr.  Richard und ich waren immer der Meinung, dass wir Unabhängigkeit suchen müssen.

Ich denke mir, dass die Lösung unserer Probleme, eine sehr einfache sein wird. Vielleicht im Detail manchmal etwas kompliziert. Ich denke, genau nach dieser Lösung waren wir beide am Suchen. Ich werde mich nicht mehr so sehr mit diesen Fragen auseinander setzten. Ich will versuchen meine Aufgaben im Kopf so weit als möglich zu verwirklichen.

Sprache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer kann sich noch erinnern an so berühmte Eishockeyspieler wie: Ragulin, Malzev, Soloduchin, Charlamov usw. ? Die Zeit als die russische Eishockeymannschaft ein Traumhaftes Spiel aufs Eis legte, prägte mich sehr. Ich begann Eishockey zu schauen. Fieberte mit und all die Namen faszinierten mich. Karten interessierten mich seit eh her, aber oft sind meine Blicke über die russische Karte gestreift. Es sind nicht die großen Namen wie Moskau oder St. Petersburg, die mich faszinierten. Es waren und sind noch Heute die kleinen Orte. Namen die unheimlich lang sind oder nur so kurze Namen wie Ufa. Auch Heute gefallen mir die Namen der Russen besonders. Wie weit es mich noch beeinflusst weiß ich nicht, aber sicher immer noch. Dies alles ist aber nur ein Teil der Geschichte. Eine weitere Geschichte ist Österreich. Alle Jahre ist unsere Familie nach Österreich gefahren. Um ehrlich zu sein: Es war ja nicht nur ein Ferien- Fahren, es war auch ein Nachhause- Fahren. Diese Zeit hat uns alle drei Jungs sehr geprägt. Wenn wir heute darüber reden, entfinden wir alle wohl das Gleiche.

Die Übernachtungen waren ein Erlebnis. Die Fahrt, ohne die Autobahnen, war spannend und unterhaltsam. Diese Zeit ist vorbei. Heute geht alles viel schneller und sogar ich fahre in einem Tag nach Graz. Was aber die Namen betrifft, war es auch in Österreich für mich spannend. Weil ja die Orte nicht so vorbei flogen, wusste man dass man nun in Wörgel war. Oder wenn man ankam in Graz, las man von Leoben, Andriz und Gösting.

Der dritte Teil, sind dann auch die Namen die ich auf der deutschen Karte gelesen habe. So kam es mir diesen drei Teilen zu meinen Namen. Namen die ich später aber auch im wirklichen Leben entdecken konnte. Die Kopien oben sind das erste Blatt worauf ich meine Namen zusammen kombinierte. Irgendwo zwischen Bern und Graz habe ich dieses Blatt beschrieben. Zuhause angekommen studierte ich mir aus, welcher Name zu einem großen Ort gehört und welcher Name eher zu einem kleineren Dorf passt. Ich hatte mir vorgenommen ungefähr tausend Namen in Orte oder andere Dinge zu verwandeln. Es sind noch keine Tausend. Ich weiß nicht ob ich es noch schaffen werde. Die Endungen ...levsk oder .....wonsk sind später dazu gekommen. In meiner Schreibweise werden über einem Doppel m, s, n usw. ein kurzer gerader Strich gezogen. Auch über der Endung v wird ein kurzer, gerader Strich gezogen. Es ist einfach ein Spleen von mir. Manchmal muss ich aber schon auch aufpassen, dass ich dies nicht auch in meinem Leben so anwende.

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